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Daten:

Ortsteilbürgermeister:  Thorsten Richter

Sprechzeiten:
Montag, 19:00 - 20:00 Uhr
im Ratssaal, Rathaus Heldburg

Wahrzeichen: Veste Heldburg

Gaststätten:

Pension "Vesteblick" - Am Hainroth 325
Tel.: 036871 20011

Impressionen:

Straßen:

Am Fleck
Am Gerichtsberg
Am Hainroth
Am Kirchbach
An der Mauer
Badergasse
Bahnhofstraße
Burgstraße
Coburger Weg
Colberger Straße
Dennerlesgrund
Friedhofstraße
Gellershäuser Weg
Goethestraße
Häfenmarkt
Hellinger Straße
Hildburghäuser Straße
Hinter der Kirche
Kirchgasse
Kreuzgasse
Ledergasse
Lindenauer Straße
Lindenweg
Markt
Neuhof
Ochsenmauer
Rainbrünnlein
Reitbahn
Rektor-Reß-Str.
Rödelsweg
Roßmarkt
Salzmarkt
Schuhmarkt
Schweinsmarkt
Seemühle
Seilermarkt
Untere Burgbergstraße
Untere Vorstadt
Ziegelhütte
Zur Alten Eiche

OT Heldburg

Die erste Erwähnung findet Heldburg auf einer Schenkungsurkunde an das Stift Fulda im Jahr 837. Später kam das Heldburger Land in den Besitz der Grafen von Henneberg; 1353 gaben sie es als Heiratsgut ihrer Tochter mit an den Burggrafen von Nürnberg. Danach kam es in den Herrschaftsbereich der Wettiner. Die sächsische Herrschaft hielt bis 1920 an. 1394 erhob Markgraf Balthasar von Meißen und Landgraf zu Thüringen Heldburg zur Stadt. 1402 begann man mit dem Bau einer Befestigungsanlage mit Stadtmauer, zwei großen Toren und 14 Türmen. Ansehliche Reste des Mauerrings, 5 Türme und das Untere Tor sind noch vorhanden.

1502 begann man mit dem Bau einer großen Kirche, an deren Stelle die frühere kleine Liebfrauenkirche stand. 1537 fand der Kirchbau mit seinem 45 m hohen Turm seinen Abschluss. Das Heldburger Land lag sicherlich nie im Zentrum des historischen Geschehens. Mindestens seit dem 7. Jahrhundert wurde es in die fränkische Landnahme und den sich anschließenden Landesausbau einbezogen. Seine unmittelbare Lage zu den Bistümern Würzburg und Bamberg hatte nicht nur in politischer und religiöser Hinsicht wichtige Empfindlichkeiten, sie war ein Hemmschuh für wirtschaftliche Existenzgründungen. Mangelnde Rohstoffvorkommen und unzureichende verkehrstechnische Erschließungen verhinderten eine wirtschaftliche Entwicklung. Trotz des Baues einer Schmalspurbahn 1888 blieb das erwartete industrielle Vorwärtskommen aus.

Seit 1952 wurden in der DDR Verordnungen über eine Sperrzone an der Grenze zur BRD erlassen. Zu dieser Sonderzone gehörte auch das Heldburger Unterland. Diese lange Einordnung in das militärische Sperrgebiet bis zur deutschen Wiedervereinigung 1990 beeinträchtigte die wirtschaftliche Entwicklung auf gravierende Weise. Die idyllische Kleinstadt Heldburg mit ihren 1105 Einwohnern (davon 51 Einwohner im Ortsteil Einöd) liegt auf einer Keuperscholle in 288 m Meereshöhe, 21 km südlich von Hildburghausen im breiten Tal der Kreck, am Fuße der Veste Heldburg. Das Städtchen empfängt seinen Besucher mit herbem Charme: vor und hinter der mächtigen Barriere des Unteren Tores beeindrucken ihn schöne, geschlossene Fachwerkensembles. Geht er den Schuhmarkt entlang, gelangt er zum Stadtinneren, dessen Mittelpunkt der Marktplatz ist. Hier findet er auch einen der fünf Laufbrunnen, auf dem das Heldburger Wappen zu sehen ist.
Gepflegte Traditionen wie Karneval, Mittelaterburgfest, Museumsnacht, Schlossgartenfest, Sängertreffen, Kuhseefest, Wanderungen des Sportvereins und die Thüringer Montgolfiade sind Eckpunkte eines vielgestaltigen kulturellen Angebotes.